Das Bett im Hotel
Nicht nur Urlaubsreisende verbringen einige Wochen des Jahres in einem Hotel. Besonders Menschen, die geschäftlich viel unterwegs sind und dabei auch auswärts übernachten müssen, werden oft ein Zimmer in einem Hotel buchen. Gerne greifen sie dabei auf die Bewertungen der Hotels zurück.
Bei einem Hotel in Deutschland, welches mit fünf Sternen ausgezeichnet wurde, kann man davon ausgehen, dass auch die Lattenroste und die Bettwäsche immer auf dem neuesten Stand sind. Falls das nicht der Fall sein sollte, dann kann man sich bei der Hotelführung beschweren und ein Zimmer mit einem vernünftigen Bett verlangen. Die Hygiene ist ein wichtiger Aspekt bei der Vergabe der Sterne. Dabei wird Wert auf die regelmäßige Reinigung der Matratze sowie des Kopfkissens und des Oberbettes Wert gelegt. In Deutschland wird man selten Grund zu einer Beanstandung haben. Die Vorschriften sind hier so hoch gesteckt, dass nur bei genaueren Untersuchungen die fünf Sterne vergeben werden.
Anders sieht es in benachbarten Ländern aus, und auf Übersee gelten unsere Hygienestandards in keiner Weise. In den südlichen Ländern, aber auch in Frankreich oder Dänemark kann man die Hotels nicht mit deutschen Qualitätsstufen vergleichen. Dort sollte man sich zufriedengeben, wenn die Lattenroste noch einigermaßen stabil sind und die Bettwäsche relativ sauber scheint. Hier sollte der Gast seine Vorstellungen von Sauberkeit und Hygiene ein wenig herunterschrauben. Solange keine unschönen Tiere das Bett bevölkern, muss er sich mit der Situation vor Ort zufriedengeben. Wenn das Hotelbett allerdings unverkennbar beschmutzt und die Bettwäsche eine Zumutung ist, dann kann er sich auch hier bei dem Manager des Hotels beschweren. Niemand sollte viel Geld ausgeben für eine Schlafstatt, die er nicht ohne Desinfektionsmittel betreten kann. Am Besten ist es, wenn der Urlauber oder der Reisende sich schon vorher die Bewertungen der anderen Gäste anschaut. Dann kann er fast sicher sein, dass er ein ordentliches Hotel bucht.
Erstellt in Urlaub am 12. Mai 2011 | Keine Kommentare »